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Mobile Payment und digitales Quittieren: die Zukunft des Bezahlens im perfekten Zusammenspiel

Welchen Mehrwert bietet der digitale Kassenbon im Zusammenhang mit Mobile Payment?

Mobile Payment und digitales Quittieren: die Zukunft des Bezahlens im perfekten Zusammenspiel

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Anfang des Jahrzehnts wurde Mobile Payment, also das Bezahlen mit dem Smartphone, noch als Zukunftsvision dargestellt. Eine, die in den nächsten Jahren dem Bargeld sowie EC- und Kreditkarten den Rang ablaufen wird. Die Skepsis bei Verbrauchern, Banken und Händlern war, wie bei vielen innovativen Ideen, zunächst groß. Dennoch sind die Voraussagen eingetroffen: Seit der Einführung von Google Wallet im Jahr 2011 hat das mobile Bezahlen immer mehr an Boden gewonnen. Das Brötchen beim Bäcker nebenan mit ApplePay zu bezahlen ist inzwischen genauso normal, wie den Einkauf im Baumarkt oder die gerade gebuchte Reise per GooglePay zu begleichen. PayPal gehört für die meisten inzwischen zum Alltag. Kein Wunder, denn kaum etwas geht schneller, als Geld per Klick oder Fingertipp zu transferieren.

Geldtransfer in Sekunden, schnellere Abläufe am Point of Sale

Es ist diese Einfachheit, durch die das Mobile Payment immer mehr Anhänger gewinnt. Wer per Smartphone bezahlt, braucht nichts weiter bei sich tragen: kein Portemonnaie, keine Karten, keine Scheine, kein Kleingeld. In Zeiten in denen man sein Smartphone wie einen externen Teil seiner Selbst stets bei sich trägt, ist es nur logisch, dieses auch für so etwas Alltägliches wie das Bezahlen zu nutzen. Einfach das Smartphone zücken, kurz an die NFC-Schnittstelle des Händlers halten und fertig. Die Technik der Near Field Communication (NFC) macht es zudem möglich die relevanten Daten abfangsicher und innerhalb von Sekundenbruchteilen zu übertragen. Dafür braucht es weder technische Spezialkenntnisse noch großartige Umbauten an Kassensystem und Co. Das kommt auch dem Händler zugute, der die Abläufe am Point of Sale deutlich einfacher, störungsfreier und dadurch schneller gestalten kann. Schlangen an der Kasse verkürzen sich und die Mitarbeiter können sich auf ihre eigentliche Aufgabe konzentrieren, ohne ständig das Voranschreiten des Bezahlvorgangs im Auge behalten zu müssen.

Mobiles Bezahlen im Geschäft

Auch das Quittieren wird digital

Doch, was ist mit dem zweiten elementaren Teil des Bezahlens, dem Kassenbon? Obwohl das Geld durch einen digitalen Datenstrom ersetzt wird, selbst für die Tomaten am Grünmarktstand kein Kleingeld mehr zusammengesucht werden muss, füllt sich das Portemonnaie weiter – und zwar mit Papierzetteln, die bei jedem Bezahlvorgang anfallen. Quittungen sind notwendig, keine Frage. Sei es für die Buchhaltung, den Garantiefall oder einfach nur um das eigene Einkaufsverhalten zu kontrollieren. Doch müssen sie auch in haptischer Form vorliegen? Die Antwort lautet: Nein! Längst gibt es Lösungen, die das Quittieren ebenso einfach und vor allem digital machen, wie das Bezahlen. Eine Entwicklung, deren Marktreife länger gebraucht hat, als die des Mobile Payments. Und dass, obwohl nichts widersinniger ist, als mobil zu Bezahlen und mit dem Empfang eines Papierzettels einen Schritt zurückzumachen.

Kunden die Mobile Payment benutzen

Mehr Transparenz für den Kunden

Der digitale Kassenbon ist eine logische Konsequenz des veränderten Umgangs mit Geld und seine Verbreitung deshalb ebenso unaufhaltsam, wie die des Mobile Payments. Das gilt für den Kunden ebenso, wie für den Einsatz am Point of Sale. Auch weil er neben dem Wegfall der Zettelwirtschaft zahlreiche weitere Vorteile bietet. Der zusätzliche Mehrwert für den Verbraucher liegt zum Beispiel darin, dass er eine deutlich klarere Übersicht über seine Ausgaben erhält. So bietet die App admin die Möglichkeit die getätigten Einkäufe zu sortieren, individuell zuzuordnen und jederzeit per Such- und Filterfunktion wiederzufinden. Wer die Bons für seine Steuererklärung braucht, erhält durch eine integrierte Steuersoftware zudem Vorschläge, welche Einkäufe abgesetzt werden können. Eine Steuerliste macht das Ganze extra übersichtlich. Darüber freut sich auch der Steuerberater, dem man die notwendigen Belege ganz einfach digital übersenden kann. Zusätzliche Maßnahmen, wie das Digitalisieren von ausgedruckten Quittungen, entfallen komplett. Und auch das Thema Garantie bzw. Gewährleistung sind mit der App gesichert. So gilt der digitale Kassenbon ebenso als Beleg, wie ein ausgedruckter. Außerdem bietet admin die Möglichkeit, sich rechtzeitig vor Ablauf der Garantie eines gekauften Produkts darüber informieren zu lassen.

Vorteile von digitalen Kassenzetteln am POS

Mobile Payment und digitales Quittieren: viele Vorteile auch am Point of Sale

Auch für den Point of Sale ist die Entwicklung des digitalen Quittierens ein Gewinn. Ebenso wie beim mobilen Bezahlen, spart der Kassenzettel im Smartphone Zeit. Auch hier braucht es nicht mehr als eine NFC-Schnittstelle, die die Daten überträgt. Bezahlen und Quittieren laufen dadurch gefühlt in einem einzigen Vorgang ab – und das innerhalb von Sekunden. Kosten spart das Ganze ebenfalls, denn die Anschaffung und Wartung von Bondruckern wird ebenso überflüssig, wie der Kauf von Thermopapierrollen. Letzter Punkt ist übrigens nicht nur ein „Pro“ für die Reduzierung der Ausgaben, sondern auch für die Gesundheit der Mitarbeiter und Kunden. Denn Thermopapier ist einerseits ein dauerhafter Kostenfaktor, der sich summiert, andererseits ist es gesundheitsschädlich. Nicht umsonst wurde von der EU für 2020 ein Verbot der im Entwickler enthaltenden Bisphenole ausgesprochen.

Ein weiterer Mehrwert ist die Möglichkeit das Kaufverhalten der Kundschaft am Point of Sale zu beobachten. Natürlich alles im Rahmen der geltenden Richtlinien der Datenschutzgrundverordnung. So verzichtet admin beispielsweise auf das Anlegen von Nutzerprofilen. Der User muss lediglich die App herunterladen, einmalig einen Account anlegen und sonst nichts weiter von sich preisgeben. Durch die eingehenden Daten können jedoch Nutzerströme aufgezeichnet und analysiert werden, was dem Händler dabei hilft, sein Angebot auf die Bedürfnisse seiner Kunden anzupassen.